
Am 20. August feierte die Westfälische Wilhelms-Universität Münster Richtfest: An der Ecke Orléans-Ring/Apffelstaedtstraße entstehen derzeit für das Batterieforschungszentrum der WWU die „MEET-Arkaden“. Ab 2011 werden die Batterieforscher um Prof. Dr. Martin Winter vom Institut für Physikalische Chemie der WWU in dem neuen Gebäude forschen. Das Team wird in halb automatischer Produktion Prototypen von Batteriezellen herstellen und auf ihre Eignung für den Einsatz in der Praxis testen. Diese Musterzellen sind im Gegensatz zu den in der wissenschaftlichen Forschung sonst üblichen Miniaturzellen autotauglich.Langfristiges Ziel dieser Forschungen ist es, das Elektroauto zum Massenprodukt zu machen.

Biokraftstoffe stellen weiterhin einen unverzichtbaren Bestandteil bei der Erreichung aktueller energie- und klimapolitischen Ziele dar. Der Nachweis der nachhaltigen Erzeugung und hoher Treibhausgaseinsparpotentiale stellen zukünftig hohe Anforderungen an die Wertschöpfungskette Biokraftstoffe. Gleichzeitig ergeben sich neue Möglichkeiten in Technik und Produktion. Um die sich daraus ergebenen Chancen und Potentiale der Biokraftstoffe zu diskutieren, laden die Cluster EnergieRegion.NRW und CEF.NRW zur Fachtagung "Nachhaltige Biokraftstoffe" am 28. Oktober 2010 nach Gelsenkirchen ein.

Noch bis zum 7. Oktober 2010 ist das Ausstellungsschiff "MS Wissenschaft" von der Initiative Wissenschaft im Dialog unterwegs. Im Wissenschaftsjahr 2010 "Die Zukunft der Energie" lädt das umgebaute Binnenfrachtschiff zu einem Besuch auf den „Planeten Energie“ ein. Steigen Sie ein, sehen und erleben Sie, wie unsere Energieversorgung von morgen aussehen könnte, welche Ressourcen uns zur Verfügung stehen, wie wir Energie sparsam nutzen, effizient verteilen und ihren Verbrauch intelligent managen könnten. An Bord des Schiffes ist auch ein Exponat vom Center for Nanointegration der Universität Duisburg-Essen (CeNIDE) zu sehen. Am 11. und 12. August 2010 macht die MS Wissenschaft am Duisburger Innenhafen Station. Aber auch in Hamm, Dortmund und Bonn legt das Schiff an.

Am 9. Juli 2010 wurde das neue Zentrum für Elektrochemie an der Ruhr-Universität Bochum CES (Center for Electrochemical Sciences) eröffnet. Als Exzellenzzentrum macht es die elektrochemische Forschung international sichtbar und ist auch Ansprechpartner für die Industrie. Die Elektrochemie ist Grundlage für Hochtechnologieunternehmen u.a. in der Energiewirtschaft. In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf, und mit Unterstützung durch ThyssenKrupp Steel setzten sich Bochumer Wissenschaftler mit ihrem Konzept im Landeswettbewerb „Hightech.NRW“ durch und werden mit insgesamt 3,75 Millionen Euro für drei Jahre vom Land NRW und der EU gefördert.
Weitere Informationen auf der CES-Homepage

In Köln wird das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zukunft verstärkt keramische Werkstoffe für die Energietechnik und Thermischen Speichertechnologien in einem neuen Kompetenzzentrum erforschen. Am 30. Juni 2010 wurde der Grundstein für den Neubau des CeraStorE (Competence Center for Ceramic Materials and Thermal Storage Technologies in Energy Research) gelegt. In den kommenden Jahren werden hier über 40 neue Arbeitsplätze entstehen. Der Neubau wird vom Innovationsministerium NRW mit 7,1 Millionen Euro gefördert.
MAN Diesel & Turbo aus Oberhausen liefert für das spanische Solarkraftwerk ANDASOL 3 einen Dampfturbosatz mit einer Leistung von 50 Megawatt. Der Maschinenstrang mit Zwischenüberhitzung wurde speziell für den Einsatz in dieser solarthermischen Anwendung ausgelegt. MAN Diesel & Turbo brachte bei der Auslegung für Andasol 3 seine langjährige Kompetenz beim Bau kompletter Turbomaschinenstränge ein und erweiterte den Einsatzbereich seiner Dampfturbinen. In Zusammenarbeit mit dem Kunden wurden der gesamte Wasser-Dampf-Kreislauf optimiert und die Dampfturbine entsprechend eingepasst. Mit diesem Konzept werden signifikante Verbesserungen des Wirkungsgrads erreicht und die Effizienz des gesamten Solarkraftwerks deutlich erhöht. Nach seiner Fertigstellung wird ANDASOL 3 bis zu 200.000 Menschen mit Sonnenstrom versorgen.
In einer neuen Studie hat das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) die Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Europa untersucht. Das EWI kommt dabei zu prägnanten Ergebnissen: Allein der Wechsel von einer nationalen zu einer europaweit einheitlichen Förderung von erneuerbaren Energien könnte bis 2010 rund 118 Milliarden Euro sparen - ohne das hierfür Abstriche an den gesetzten Ausbauzielen gemachten werden müssten.
Gesucht: Die besten Ideen zum Thema Energie und Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen - unter diesem Motto steht der dritte Förderwettbewerb Energie.NRW, den das Wirtschaftsministerium gestartet hat. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und kommunale Akteure sind bis zum 9. September 2010 aufgerufen, ihre Projektvorschläge einzureichen und sich dem Wettbewerb um die besten Ideen zu stellen.
Die Clusterpolitik in NRW fördert die Kooperation von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Öffentlicher Hand in 16 Branchen- und Technologiefeldern.
Weitere InformationenInformieren Sie sich über aktuelle Förderprogramme im Bereich der Energieforschung.
Weitere InformationenKernauftrag des Innovationsministerium NRW ist es, die Innovationskraft des Landes nachhaltig zu stärken.
Weitere InformationenDie EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung NRW als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich.
Weitere InformationenDer Projektträger Energie, Technologie und Nachhaltigkeit (ETN) ist im Auftrag verschiedener NRW-Landesministerien im Rahmen seiner Beratungstätigkeit für die Projektförderung und Programmsteuerung zuständig.
Weitere InformationenDas Cluster EnergieWirtschaft.NRW vernetzt die Akteure im Bereich der Energiewirtschaft.
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